
© LVBWBerlin Jesco Denzel
Handlungsfähigkeit von Kommunen, Würde, periphere Räume
11.03.2026 in Berlin
Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund
Tiergartenstraße 15
10785 Berlin
Anfahrt: Staatsministerium Baden-Württemberg
Übernachtungsmöglichkeit
Kommunen stehen zunehmend unter Druck. Steigende Aufgaben, wachsende Erwartungen und gleichzeitig begrenzte finanzielle, personelle und institutionelle Ressourcen schränken ihre Handlungsfähigkeit spürbar ein. Viele Entscheidungen, die das lokale Handeln prägen, werden außerhalb der kommunalen Ebene getroffen – mit direkten Folgen für Gestaltungsspielräume vor Ort.
Zahlreiche Reformvorschläge und Positionspapiere liegen seit Jahren auf dem Tisch. Dennoch bleiben strukturelle Verbesserungen bislang aus oder greifen zu kurz. Reformdebatten fokussieren häufig auf einzelne Instrumente oder Programme, ohne die dahinterliegenden Prozesse, Machtverhältnisse und institutionellen Logiken ausreichend mitzudenken. Die Folge ist ein Gefühl dauerhafter Überforderung – sowohl bei kommunalen Verantwortungsträger:innen als auch in der Bevölkerung.
Das Praxis-Forschungsprojekt PERIPHER setzt an dieser Leerstelle an. Es nimmt nicht nur materielle Ressourcen in den Blick, sondern rückt Würde, Anerkennung und Selbstbestimmung als zentrale analytische Perspektiven in den Fokus. Ausgangspunkt ist die These, dass wahrgenommene Würdeverletzungen – etwa durch fehlende Anerkennung, eingeschränkte Selbstbestimmung oder strukturelle Abhängigkeiten – das Vertrauen in demokratische Institutionen untergraben und gesellschaftliche Polarisierung begünstigen können.
Der Fachtag schafft Raum, diese Zusammenhänge gemeinsam zu reflektieren und zu diskutieren: jenseits abstrakter Reformforderungen, mit Blick auf Prozesse, Strukturen und Handlungsspielräume, die kommunale Entwicklung tatsächlich ermöglichen oder blockieren.


Der Fachtag ist eingebettet in das Forschungs- und Praxisprojekt PERIPHER, das sich mit den strukturellen Bedingungen kommunaler Handlungsfähigkeit in peripherisierten Räumen befasst. Das Projekt verbindet wissenschaftliche Analyse mit praxisnaher Auseinandersetzung und zielt darauf ab, bestehende Erkenntnisse in konkrete Impulse für gesellschaftliche und politische Praxis zu übersetzen. PERIPHER wird von einem interdisziplinären Forschungskollektiv getragen und in Zusammenarbeit mit verschiedenen institutionellen Partnern umgesetzt. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Entwicklung weiterer theoretischer Modelle, sondern die Frage, wie Analyse in soziale Innovation, Dialogformate und handlungsrelevante Perspektiven überführt werden kann. Weitere Informationen zur Projektlaufzeit, den beteiligten Institutionen und dem Selbstverständnis des Projekts finden sich auf der Über-uns-Seite.
Der Fachtag ist als dialogisches Arbeitsformat angelegt. Im Mittelpunkt steht der fachliche Austausch zwischen unterschiedlichen Perspektiven aus Praxis, Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft – auf Augenhöhe und mit Raum für unterschiedliche Erfahrungen und Positionen. Die Veranstaltung kombiniert moderierte Diskussionsformate mit strukturierten Beteiligungselementen, etwa in Form von Thementischen, Fishbowl-Diskussionen oder geleiteten Arbeitsphasen. Ziel ist es, einen gemeinsamen Reflexionsraum zu eröffnen, der Austausch ermöglicht und unterschiedliche Sichtweisen miteinander ins Gespräch bringt. Der Fokus liegt dabei nicht auf einzelnen Maßnahmen oder kurzfristigen Lösungsansätzen, sondern auf den dahinterliegenden Prozessen und Strukturen, die kommunales Handeln prägen, ermöglichen oder begrenzen.
Ein detaillierter Ablaufplan folgt in Kürze ...

Der Fachtag richtet sich an Akteur:innen aus der kommunalen Praxis sowie an Vertreter:innen der Landes- und Bundesebene, die mit Fragen lokaler Entwicklung, Governance und politischer Steuerung befasst sind. Angesprochen sind zudem Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft sowie Intermediäre wie Verbände, Netzwerke und weitere Organisationen, die zwischen politischen Ebenen, Praxis und Öffentlichkeit vermitteln. Die Veranstaltung wendet sich an alle, die kommunale Handlungsfähigkeit nicht isoliert betrachten, sondern im Zusammenspiel von Strukturen, Prozessen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen reflektieren und weiterdenken möchten.

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Handlungsfähigkeit von Kommunen, Würde, periphere Räume
11.03.2026 in Berlin
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Anfahrt: Staatsministerium Baden-Württemberg
Übernachtungsmöglichkeit
Kommunen stehen zunehmend unter Druck. Steigende Aufgaben, wachsende Erwartungen und gleichzeitig begrenzte finanzielle, personelle und institutionelle Ressourcen schränken ihre Handlungsfähigkeit spürbar ein. Viele Entscheidungen, die das lokale Handeln prägen, werden außerhalb der kommunalen Ebene getroffen – mit direkten Folgen für Gestaltungsspielräume vor Ort.
Zahlreiche Reformvorschläge und Positionspapiere liegen seit Jahren auf dem Tisch. Dennoch bleiben strukturelle Verbesserungen bislang aus oder greifen zu kurz. Reformdebatten fokussieren häufig auf einzelne Instrumente oder Programme, ohne die dahinterliegenden Prozesse, Machtverhältnisse und institutionellen Logiken ausreichend mitzudenken. Die Folge ist ein Gefühl dauerhafter Überforderung – sowohl bei kommunalen Verantwortungsträger:innen als auch in der Bevölkerung.
Das Praxis-Forschungsprojekt PERIPHER setzt an dieser Leerstelle an. Es nimmt nicht nur materielle Ressourcen in den Blick, sondern rückt Würde, Anerkennung und Selbstbestimmung als zentrale analytische Perspektiven in den Fokus. Ausgangspunkt ist die These, dass wahrgenommene Würdeverletzungen – etwa durch fehlende Anerkennung, eingeschränkte Selbstbestimmung oder strukturelle Abhängigkeiten – das Vertrauen in demokratische Institutionen untergraben und gesellschaftliche Polarisierung begünstigen können.
Der Fachtag schafft Raum, diese Zusammenhänge gemeinsam zu reflektieren und zu diskutieren: jenseits abstrakter Reformforderungen, mit Blick auf Prozesse, Strukturen und Handlungsspielräume, die kommunale Entwicklung tatsächlich ermöglichen oder blockieren.


Der Fachtag ist eingebettet in das Forschungs- und Praxisprojekt PERIPHER, das sich mit den strukturellen Bedingungen kommunaler Handlungsfähigkeit in peripherisierten Räumen befasst. Das Projekt verbindet wissenschaftliche Analyse mit praxisnaher Auseinandersetzung und zielt darauf ab, bestehende Erkenntnisse in konkrete Impulse für gesellschaftliche und politische Praxis zu übersetzen. PERIPHER wird von einem interdisziplinären Forschungskollektiv getragen und in Zusammenarbeit mit verschiedenen institutionellen Partnern umgesetzt. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Entwicklung weiterer theoretischer Modelle, sondern die Frage, wie Analyse in soziale Innovation, Dialogformate und handlungsrelevante Perspektiven überführt werden kann. Weitere Informationen zur Projektlaufzeit, den beteiligten Institutionen und dem Selbstverständnis des Projekts finden sich auf der Über-uns-Seite.
Der Fachtag ist als dialogisches Arbeitsformat angelegt. Im Mittelpunkt steht der fachliche Austausch zwischen unterschiedlichen Perspektiven aus Praxis, Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft – auf Augenhöhe und mit Raum für unterschiedliche Erfahrungen und Positionen. Die Veranstaltung kombiniert moderierte Diskussionsformate mit strukturierten Beteiligungselementen, etwa in Form von Thementischen, Fishbowl-Diskussionen oder geleiteten Arbeitsphasen. Ziel ist es, einen gemeinsamen Reflexionsraum zu eröffnen, der Austausch ermöglicht und unterschiedliche Sichtweisen miteinander ins Gespräch bringt. Der Fokus liegt dabei nicht auf einzelnen Maßnahmen oder kurzfristigen Lösungsansätzen, sondern auf den dahinterliegenden Prozessen und Strukturen, die kommunales Handeln prägen, ermöglichen oder begrenzen.
Ein detaillierter Ablaufplan folgt in Kürze ...

Der Fachtag richtet sich an Akteur:innen aus der kommunalen Praxis sowie an Vertreter:innen der Landes- und Bundesebene, die mit Fragen lokaler Entwicklung, Governance und politischer Steuerung befasst sind. Angesprochen sind zudem Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft sowie Intermediäre wie Verbände, Netzwerke und weitere Organisationen, die zwischen politischen Ebenen, Praxis und Öffentlichkeit vermitteln. Die Veranstaltung wendet sich an alle, die kommunale Handlungsfähigkeit nicht isoliert betrachten, sondern im Zusammenspiel von Strukturen, Prozessen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen reflektieren und weiterdenken möchten.





